mit Advents- und Weihnachtsmusik über Dunkelheit, Licht und das Ende unserer Nacht
Es musizieren:
die Dankeskantorei der Wichernkirche zu Hamburg-Hamm und das Alioth-Streichquartett
„Das Volk, das im Finstern wandelt: es sieht ein großes Licht. Und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ So lautet der vollständige erste Vers im neunten Kapitel beim Propheten Jesaja, dem der Titel unseres diesjährigen Zäziklaus-Konzertes entnommen ist. Jesaja kündigt damit die Geburt eines Kindes an, das Gott selbst seinem Volk schicken wird, damit es ein ewiges Reich des Friedens errichte.
Dieses geweissagte Kind erkennen wir in Jesus von Nazareth. Und so wie er schon in der Prophezeiung seiner Geburt als großes Licht und als heller Schein angekündigt wird, so ist auch der Bericht seiner Geburt von Licht-Symbolik durchzogen. Lukas erzählt in seiner Weihnachtsgeschichte, dass die Hirten von der Klarheit des Herrn umleuchtet waren. Matthäus überliefert, dass die Weisen aus dem Morgenland einem Stern gefolgt sind, um den neugeborenen König zu finden. Und Simeon hat in dem vierzig Tage alten Säugling „ein Licht zur Erleuchtung der Heiden“ erkannt, womit sich der Kreis zum Propheten Jesaja schließt, der diese Worte erstmals formuliert hat.
Und so wie das Licht des Tages die Dunkelheit der Nacht vertreibt, so beendet auch das Licht, das in der Heiligen Nacht in die Welt gekommen ist, die lange Nacht, in der die Menschheit sich befindet.
Dieser ganze Themenkreis von Dunkelheit und Licht, von der Heiligen Nacht, Sternen in der Nacht und dem Ende der Nacht hat Komponisten aller Epochen inspiriert, die dabei entweder Bibeltexte vertont haben oder auf Gedichte zu diesem Themenkreis zurückgegriffen haben. Diesen Spuren des göttlichen Lichtes in der Musikgeschichte geht die Dankeskantorei in ihrem diesjährigen Zäziklaus-Konzert nach.
Und natürlich wäre das Programm nicht vollständig ohne ein paar passend ausgesuchte Gemeindelieder und dem traditionellen Medley aus dem Weihnachtsmusical „Anno Domini“. Begleitet wird die Dankeskantorei wie in jedem Jahr vom Streichquartett „Alioth“. Der Eintritt ist kostenlos.
